Farbpsychologie zum Wohnen und Wohlfühlen

Wie du die Farbpsychologie zum Wohnen und Wohlfühlen einsetzt.

In diesem Video-Blog Beitrag erfährst du, wie du ein Wohlfühlambiente zauberst. Ich erläutere dir wichtige Aspekte über die Wahrnehmungspsychologie. Dann erfährst Du, wie wichtig es ist, Wohnräume für die Sinne zu gestalten.

Am Ende des Blogbeitrags erhältst du meine drei Schritte, wie du zu einer stimmigen Farbwelt für dich oder deine Kunden kommst.

Ich zeige dir, wie du mit Farben besondere Räume schaffst, so dass dich deine Kunden begeistert weiterempfehlen.

Das Thema „Wohlfühlen im Raum“ ist seit geraumer Zeit wirklich wichtig in der Raumgestaltung geworden. Du siehst es daran, dass die Presse, wie Wohnzeitschriften auch Tagespresse, regelmäßig über Wohnen und Wohlfühlen berichtet.

Du fragst dich vielleicht:

  • Doch wie gestaltest du Räume zum Wohlfühlen?
  • Wie entsteht eine behagliche Wohnatmosphäre?
  • Worauf kommt es besonders an?

Wohnräume gemütlich und behaglich gestalten

Das Daheim braucht es eine Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Wobei Gemütlichkeit nicht mit Kitsch oder mit Plüsch zu verstehen ist. Ein gemütlicher Wohnraum kann durchaus sehr reduziert sein, doch gleichzeitig hat er eine entspannende Farbwelt.

Oft verbindest Du intuitiv mit gemütlich eine warmtonige Farbwelt. Auch kühle Farbtöne, die mit warmen Tönen mit Akzenten bewusst gestaltet werden, wirken gemütlich. Wie gestaltest du nun Räume zum Wohlfühlen?

Farbpsychologie-Wohnen-Wohlfühlen
Farbpsychologie zum Wohnen und Wohlfühlen

Die Bedeutung der Farb- und Wahrnehmungspsychologie

Lass uns einen kurzen Schwenk zur Wahrnehmungspsychologie machen. Wir nehmen unsere Umwelt über unsere fünf Sinne auf, also Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und auch Fühlen.

Diese fünf Sinne nutze ich gerne, um zu erläutern, wie wichtig Farbe, schöne Materialien und auch die Haptik in der Raumgestaltung sind. Denn über unsere Sinne entscheidet unser Gehirn ganz unbewusst, ob wir uns in diesem Raum wohlfühlen oder ob wir eher vorsichtig und zurückhaltend sind.

Wurden Räume gestaltet, in denen das Gehirn auf Vorsicht geschaltet hat, fällt es Dir und mir extrem schwer, zu entspannen und zu erholen. Geschweige denn Kraft zu schöpfen, um die nächsten Herausforderungen anzugehen oder die nächsten Tage zu stemmen.

Farbgestaltung von Wohnräumen

Als erster oder wichtigster Punkt ist natürlich die Farbe im Raum. Zu 80% der Sinneseindrücke prägt Farbe diesen Wahrnehmungseindruck. Also kümmere ich mich darum, dass die Räume farbharmonisch gestaltet sind. Farbharmonisch heißt aber noch lange nicht unbedingt langweilig.

Du sieht oben im Video den Hintergrund, den ich mit einem kräftigen Farbton ein Hingucker gestaltet habe. Mein Video-Studio befindet sich in einer Ecke meines Büros. Mit Farben kann ich wirklich Räume inszenieren.

Licht, Akustik und Naturmaterial zum Wohnen

Gleichzeitig kümmere ich mich darum, dass die Räume gut ausgeleuchtet sind. Denn in der Dunkelheit fühle ich mich als Mensch unsicher. Das kennst Du sicher auch.

Gute Akustik gehört zum Wohlfühlen natürlich dazu. Im Wohnbereich empfehle ich bei sehr glatten Oberflächen wirklich mit Textilien zu arbeiten. Am Schönsten und Angenehmsten sind natürlich da Naturtextilien, die sich einfach wie Hautschmeichler anfühlen. Der Sinn „Fühlen“ wird gleichzeitig angesprochen.

In meiner Arbeit als Farbdesignerin gestalte ich liebend gerne Räume, die die Sinne ansprechen. Neben meiner Arbeit als Farbdesignerin kümmere ich mich um gute Beleuchtung und eine gute Raumakustik.

Meine drei Schritte zu einer stimmigen Farbwelt

Ich erläutere dir hier, wie du zu deiner eigenen Farbwelt gelangst. Natürlich kannst du meine Tipps auch einsetzen in der Arbeit mit deinen Kunden.

Mir ist immer wichtig, dass meine Kunden ihre Persönlichkeit in ihren Räumen ausdrücken können. Dazu brauche ich keine Trends oder Farbschemen aus Katalogen von Herstellern.

  1. Als ersten Schritt zur eigenen Farbwelt bitte ich Dich, dass du im Internet, z. B. in Pinterest, deine eigene Farbwelt oder auch Wohnwelt zusammenstellst. Finde Farben, die Du magst.
  2. Als nächstes sortierst Du diese nach der Häufigkeit der Farbtöne. Welche Farbtöne kommen häufig vor? Welche gar nicht? Sind die Farbtöne eher zusammengewürfelt oder ergibt sich hier bereits eine Farbharmonie?
  3. Im letzten Schritt geht es darum, diese Farbwelt zu verfeinern und für den Raum bearbeitbar zu machen. Dazu schaust Du Dir die Farbtöne an, welche wurden denn ausgewählt und wie passen diese in den Raum?
    Hier prüfst Du nochmal, welche Farbharmonien Du zur Raumgestaltung brauchst. Ist der Farbton so in der Helligkeit oder auch in der Leuchtkraft richtig? Passe dies nun entsprechend an.

Willst du mehr über die Farbpsychologie wissen? Dann komme gerne in meine Farbseminare. Im Link findest du die Informationen und Termine dazu.

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