Mehr Erfolg mit Corporate Design-Farben in Büroräumen

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CI und CD Farben: Marke mit ihren Farben im Raum

Gestern bin ich an einem ansprechenden Hof-Bereich einer erfolgreichen Versicherung vorbeigelaufen. Durch eine Glasscheibe sah ich den sehr gefällig mit Pflanzen und Steinen gestalteten Innenhof. So habe ich im Vorbeigehen einen positiven Eindruck dieses erfolgreichen Unternehmens mitgenommen. Ich habe mich gefragt, wie kann ich einen positiven Eindruck mit Hilfe von Farbe und Raumgestaltung meinen Kunden Geschäftspartnern, Lieferanten sowie Interessenten vermitteln?

Deswegen beschäftige ich mich heute mit dem Außenauftritt der Räume, die von CI (Corporate Identity) und CD (Corporate Design) natürlich beeinflusst werden.

1. Was ist der Unterschied zwischen CI (Corporate Identity) und CD (Corporate Design)?

In meinen Recherchen für diesen Blog-Artikel ist mir aufgefallen, dass die beiden Begriffe CI und CD gerne gleichbedeutend eingesetzt werden. Doch wo liegt hier der Unterschied?

Was ist Corporate Identity (CI)?

Die Corporate Identity bestimmt alle Festlegungen, Annahmen und Maßnahmen, die die einzigartige Identität des Unternehmens prägen:

  • Wofür das Unternehmen inhaltlich steht: Firmenkultur, Personalpolitik, Umwelt und soziales Engagement.
  • Was zum Unternehmen gehört: Entwicklung, Produktion, Marketing, Verkauf, Management und Personalabteilung.
  • Was das Unternehmen prägt: das Verhalten in Bezug auf interne und externe Kommunikation.
  • Die Markenidentität, Produkte, Niederlassungen, Firmengeschichte und am wichtigsten seine Geschäftspartner und Kunden.
  • Das Corporate Design, welches nur einen der vielen Aspekte der Corporate Identität darstellt.

Nur das Ganze schafft die Identität eines Unternehmens. Dieses besteht aus vielen Einzelteilen, die überlegt zusammengefügt ein ganzes Bild ergeben. CI ist also mehr als ein Logo, ein Foto, ein Unternehmens-Schild am Eingang oder ein Produktkatalog. Das Unternehmen schafft sich seine eigene, individuelle Identität, so wie es für sich genommen einzigartig ist.

Als Beispiel betrachten wir die Corporate Identity eines Unternehmens wie Google: den Google- Mitarbeitern geht es in den Geschäftsräumen hervorragend, was allgemein bekannt ist. Es gibt großartige Büroräume, gutes Essen, Sportmöglichkeiten, Spaß bei der Arbeit und eine innovative Grundhaltung. Zum Corporate Design dagegen gehört das allgemein bekannte und farbenfrohe Logo in Gelb, Rot, Grün und Blau.

Was ist Corporate Design (CD)?

Das Corporate Design ist ein Teilbereich der Corporate Identity. Die Entwickler von CD haben die anspruchsvolle Aufgabe, diese Identität zu verstehen und Inhaltlich zu übersetzen. Dies betrifft alle Unternehmensbereiche, die jede Veröffentlichung, Geschäftsausstattung mit Logo und Internet- Auftritt einbeziehen.

Im Corporate Design werden die folgenden Punkte in einem Style Guide für alle Unternehmensbereiche, Tochterfirmen und Produkte festgelegt:

  • Logo und Logo-Varianten für Produkte und Unternehmensbereiche
  • Farben und Farbvarianten
  • Schriften, Schrifttypen und Schriftgrößen
  • Gestaltungsraster mit Platzierung von Logo oder Bild mit Text in Broschüren, Briefbogen und Visitenkarten

Diese Festlegungen gelten für

  • alle visuellen Medien, wie Produkt, Print, Internet und Social Media, Film
  • Beschilderungen, auch an den Firmenwägen oder der Arbeitskleidung.
  • Die räumliche oder architektonische Präsentation von Gebäuden, Geschäftsräumen, Verkaufs- und Messe-Stände.

CI & CD beeinflussen Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner

Als Zusammenfassung: es setzt sich die Unternehmensidentität (Corporate Identity) aus den Faktoren wie Firmenkultur, Kommunikation und der Gestaltung (Corporate Design) zusammen. Das Erscheinungsbild vermittelt in Verbindung mit dem Verhalten und der Kommunikation die Identität des Unternehmens. Corporate Design im Büro visualisiert zum einen die Persönlichkeit des Unternehmens. Zum anderen beeinflusst es genauso die Menschen, die jeden Tag dem ausgesetzt sind: Kunden, Lieferanten, Besucher, vor allem aber die Mitarbeiter, die tagtäglich damit konfrontiert werden.

2. Farben im Büro als Image-Faktor

Farbkonzepte für Unternehmensräume brauchen einen engen Bezug zur CI und CD, denn sie fügen die eigene Identität in die Raumgestaltung ein. Farben werden natürlich aus der Identität des Unternehmens, seinen Inhalten und der Markenaussage hergeleitet. Farben und Materialien transportieren den Markenauftritt in das Bürogebäude, die Büro- oder Geschäftsräume.

Mit den Farben die Unternehmensidentität leben

Farbe gehört zu den wichtigsten Grundelementen des Corporate Designs im Unternehmen. Zum einen prägen die Formensprache der Architektur, der Raum Dimensionen, die Form und Anordnung der Einrichtung das Raumgefühl. Zum anderen prägen Material, Farbe und Licht den Ausdruck eines Gebäudes und seiner Büroräume. Gerade Farben haben hier eine tragende und entscheidende Bedeutung und bewirken, ob die Räume zum Unternehmen passen.

Einsatz von Farben in Büroräumen

Farben können sehr vielfältig im Büro eingesetzt werden. Sie dienen der Information, der Signalisierung und der Orientierung. Farben können Gefahrenhinweise geben und machen die verschiedenen Funktionsbereiche eines Unternehmens leicht unterscheidbar. Dazu kommunizieren Farben die Marke. Selbstverständlich erfüllen Farben die ästhetischen Anforderungen nach schönen Büros und Geschäftsräumen, worauf die Mitarbeiter und Chefs stolz sind.

Die räumliche Gestaltung der Bürowelt bildet den Rahmen für die berufliche Aktivität und Produktivität von Mitarbeitern und Menschen. Mitarbeiter fühlen sich durch schöne Räume angeregt und motiviert. Damit stimmt die Arbeitsatmosphäre, wodurch sich die Produktivität steigert. Eine anregende Büroatmosphäre bietet gleichzeitig Inspiration und Identifikation mit dem eigenen Unternehmen.

Die visuelle Ergonomie schafft Erlebnisqualität im Raum. Sie  sichert und steigert Produktivität sowie Kreativität.

Das Erscheinungsbild bewusst gestalten

Das Corporate Design dient dazu, allen Einrichtungen auf dem Firmengelände ein einheitliches, professionelles und wieder erkennbares Erscheinungsbild zu geben. Dazu gehören die Fassade der Gebäude, Eingangsbereiche, Flure, Büroräume, Besprechungsräume und die Erholungsbereiche.

Natürlich bleibt viel Platz für individuelle Farb- und Gestaltungselemente. Die Außenwirkung der Unternehmensräume setzen Sie ein, um die Marke des Unternehmens klar nach außen zu kommunizieren. Nutzen Sie die Kraft der Farben und gestalten Sie das Erscheinungsbild der Büroräume bewusst.

3. Farbe als Element der Innenarchitektur

Die Farben bestimmen die Beziehung zwischen den Räumen, die Raumatmosphäre und damit das räumliche Erscheinungsbild des Unternehmens. Farbe bildet das wichtigste Verbindungselement aller Bestandteile der Innenarchitektur, wie:

  • Raumdimension und Raumproportion
  • Formensprache
  • Anordnung der Räume, des Mobiliars und der Arbeitsplätze
  • Wandfarben und Wandgestaltung
  • Material und Bodenbeläge
  • Licht und funktionale sowie ergonomische Beleuchtung
  • Sicht- und Sonnenschutz
  • Raumakustik

Ergonomische Anforderungen an die farbliche Raumgestaltung im Büro

Im direkten Arbeits- bzw. Tätigkeitsbereich sollen Lichtverhältnisse und Farbgebung so gewählt werden, dass Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Ermüdungserscheinungen vermieden werden. Diese können sowohl durch Blendungen, Spiegelungen, Kontrastarmut entstehen. Aber auch das Gegenteil verursacht Probleme. Zu hohe Kontrastintensität, zu viele und zu starke Farbreize, irritierende, flirrende Muster im direkten Blickfeld verursachen Konzentrationsstörungen, da die Augen sehr stark angestrengt werden.

 1. Funktionsbezogene Kriterien für die farbliche Büroraumplanung

Diese fünf Kriterien der Farbgestaltung stellen sicher, dass Mitarbeiter produktiver arbeiten können:

  • Blendung und Blendreflexe reduzieren
  • Helligkeitssprünge zwischen den Farbtönen vermeiden
  • Nachfarben (erzeugt das Gehirn) neutral halten
  • Einsatz von mittelwertigen Farben bezogen auf den Hellbezugswert (link)

2. Verwendung von emotionsbezogenen Kriterien zur Farbwahl im Office

Diese bilden die Grundlage dafür, dass Chefs und Mitarbeiter die Raumfarben akzeptieren.

  • Akzeptanz der Allgemeinheit eines Unternehmens
  • Trendunabhängige und gleichzeitig zeitgemäße Farbtöne
  • Beachten des kulturellen Geschmacks
  • Material-Ehrlichkeit, die Haptik stimmt mit dem verbauten Material überein
  • CI- und CD-Farben zur Marke passend einsetzen.

Eine die Sinne anregende Bürogestaltung erhöht die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, was sich in der Produktivität des Unternehmers klar wiederspiegelt. Deswegen werden neben den funktionsbezogenen Kriterien auch die emotionalen Kriterien in der Farbgestaltung von Büros berücksichtigt.

Zusammenfassung

Farbkonzepte für Unternehmensräume brauchen einen engen Bezug zur CI und CD, denn sie fügen die eigene Identität in die Raumgestaltung ein.

Um Farbe als Element der Innenarchitektur richtig einzusetzen, werden die unterschiedlichsten Anforderungen an die Farbgebung der Büroräume gestellt.

Wenn sowohl die funktionsbezogenen als auch die emotionalen Kriterien berücksichtigt werden, erhöht sich die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und die Produktivität des Unternehmens.

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