Meine Kundenreise zur Neugestaltung Ihrer Räume

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Gespräch in der Kundenberatung eines Handwerkers zur Materialauswahl

„Wer zahlt schafft an.“ Das höre ich ganz oft, wenn ich mit meinen Handwerkern oder Seminarteilnehmern rede. Natürlich zahlen die Kunden für die Planungs- und Handwerksleistungen. Doch gleichzeitig erwarten die meisten eine professionelle Begleitung durch den Gestaltungsablauf vom ersten Kontakt bis zur Rechnung und darüber hinaus. Die Kundenwünsche werden zu Beginn der Zusammenarbeit gemeinsam herausgefunden. Wir planen individuell zusammen und dies wird bestens umgesetzt. Das stellt Kunden zufrieden.

Herausforderungen zu Beginn der Raumgestaltung

Am Anfang der Zusammenarbeit von Kunden und Inneneinrichter oder Handwerker stehen viele Herausforderungen:

  1. Den Kunden das Gefühl zu geben, dass sie hier richtig gut aufgehoben sind.
  2. Das Vertrauen der Kunden schnell und leicht zu gewinnen.
  3. Die Wünsche und Vorstellungen der Kunden, auch die unterbewussten, herauszufinden.

Individuelle Kundenwünsche

Gemeinsam mit meinen Kunden gehe ich einen Weg, mit dem ich die persönlichen Wünsche an den Raum, die Farben, das Material und das Licht herausfinde. Gemeinsam planen wir und ich begleite meine Kunden bei der Umgestaltung. Diesen Gestaltungsablauf oder -Prozess durchlaufen wir zusammen. Seit mehr als drei Jahren dokumentiere ich systematisch meine Planungsabläufe und gebe dieses Wissen in meinen Seminaren und Fortbildungen weiter:

  • Wie begleite ich meine Kunden?
  • Wie finde ich die Kundenwünsche heraus?
  • Welche Informationen brauche ich von meinen Kunden, damit Planung und Umsetzung gelingen?
  • Welche individuelle Begleitung brauchen die Kunden in der Planungs- und Umgestaltungsphase?

Kundenreise in der Raumgestaltung

„Customer Journey“ oder „Kundenreise“ ist ein Begriff aus dem Marketing. Dieser bezeichnet die einzelnen Abschnitte, die ein Kunde durchläuft, bis dieser sich zum Kauf einer Dienstleistung oder Handwerksleistung entscheidet. Dies kann im Handwerk und Interieur Design durchaus sehr lange dauern, wie z.B. im Schreinerhandwerk. Vom Schreiner werden Räume oder ganze Häuser für Kunden gestaltet, geplant und realisiert. Eine ganzheitliche Planung umfasst sehr oft mehrere Handwerksgewerke. Bodenbelag, Wandgestaltung und Vorhänge werden ausgesucht. Küche und weitere Einbaulösungen werden farblich und materialtechnisch verbunden.

Ein Leitfaden gibt Sicherheit

Ich arbeite mit einem professionellen Leitfaden, den ich regelmäßig aktualisiere. Dieser Leitfaden gibt meinen Kunden die Sicherheit, bestens aufgehoben zu sein. Damit sorge ich dafür, dass alles Wichtige angesprochen und nichts vergessen wird. Meine Kunden investieren in die Raumgestaltung große Beträge in Handwerksleistungen und Einrichtung. Nach meiner Erfahrung in der Arbeit mit meinen Kunden schätzen diese den klar strukturieren Ablauf der Raumgestaltung.

Vorteile für Kunden:

  • Die strukturierte Vorgehensweise hilft meinen Kunden, genau zu sehen, wo wir uns im Planungsablauf befinden und welcher Schritt folgt.
  • Für Kunden entsteht eine individuelle Raumplanung, die auf die Nutzung der Geschäfts- und Wohnräume abgestimmt ist.
  • Kunden erhalten eine fachkundige Einrichtungsberatung und gewerkübergreifende Planung.
  • Durch die Auswahl passender Wandfarben, Vorhänge, Möbel-Oberflächen und Bodenbeläge entsteht vor den Augen der Kunden eine harmonische Raumatmosphäre.
  • Kunden haben die Sicherheit, dass an alle Aspekte gedacht wird.

Vorteile für Einrichtungsberater und gestaltende Handwerker:

  • Ein geordnetes Vorgehen hilft auch Ihnen als Handwerker, wie z.B. als Schreiner, Raumausstatter, Maler oder Fliesenleger, Ihre Handwerks-Dienstleistung schneller und leichter zu verkaufen. Das gilt natürlich für alle gestaltenden Handwerksberufe.
  • Wenn ich mit einem systematischen Vorgehen arbeite, finde ich leichter und schneller die Kundenwünsche heraus.
  • Wohn- und Einrichtungsberatung bewirkt eine wertvolle Veränderung der Räume, egal ob für Wohn- oder Geschäftsräume.
  • Mein systematisiertes Vorgehen ermöglicht Ihnen, Neues und Überraschendes zu gestalten.
  • Sie stellen Ihren Kunden ungewöhnliche Material- und Farbkombinationen vor und begeistern sie damit.
  • Sie arbeiten mit schönen und angenehmen Materialien, die sowohl eine schöne Optik als auch eine angenehme Haptik und schöne Farben bieten.
  • Für die Kunden können Sie Ihre eigene Kreativität ausschöpfen und sind von Ihrer Leistung auch selbst überzeugt.
  • Durch die strukturierte Vorgehensweise werden Geschäftsprozesse dokumentiert und können auch an Nachfolger weitergegeben werden.
  • Mit dieser Vorgehensweise in fünf Schritten stimmt die Qualität, besonders in der frühen Phase der Arbeit mit Ihren Kunden.
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Fünf Phasen der Farbgestgaltung

Die fünf Phasen der Farbgestaltung

Hier stelle ich Ihnen meine erprobten fünf Phasen der Raum- und Farbgestaltung vor. Meine erprobte Arbeitsweise dient als Vorlage für den Veränderungsablauf:

  1. Raumanalyse

In der ersten Phase führe ich die Bestandsaufnahme vor Ort durch. Wie sehen die Räume aktuell aus? Was soll im groben Neues entstehen? Wie werden die Räume aktuell genutzt? Ist eine Veränderung angedacht? Wie sehen die Kundenwünsche genau aus? Hieraus ermittle ich den genauen Bedarf der Raumgestaltung. In der Phase der Raumanalyse lasse ich mich von meinem Kunden und dessen Wüschen inspirieren.

  1. Farbprofil

In der zweiten Phase tauche ich tiefer in die Kundenwünsche ein. Hier entsteht das Farbprofil. Welche Farben werden gewünscht? Welche Materialien, Optiken, Muster gefallen, ohne auf einen aktuellen Trend einzugehen? Hier baut sich das emotionale Gesamterlebnis der Raumgestaltung langsam auf. Dabei hilft es, Kunden mit ihren Gefühlen über Farben und Material in Verbindung treten zu lassen. Das spätere Verkaufsgespräch wird hier bereits vorbereitet

  1. Planung

Nachdem ich die Kundenwünsche und die Nutzung kenne, beginnt endlich die Phase der Planung. Hier geht es darum, die einzelnen Ideen und Wünsche an die richtige Stelle zu setzen und ganzheitlich zu planen. Die Möblierung wird entweder als Einbaulösung gewählt oder die Einrichtung individuell zusammengestellt. Diese wird durch Bodenbeläge, Vorhänge und Wandfarben ergänzt. Beleuchtung und Akustik runden das Raumkonzept ab. Farbe und Material werden architektonisch in die Räume eingeplant. Am Ende der Phase „Planung“ findet die Abstimmung mit dem Kunden statt.

  1. Angebot

In dieser Phase werden auf Basis der Gespräche mit dem Kunden und der Planung die Angebote zusammengestellt. Dabei werden die Angebote anderer Gewerke angefordert, die das Projekt ergänzen. Zeitpläne werden angefertigt, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Im Verkaufsgespräch wecken Farben und Materialien Emotionen, denn es geht darum, die Verkaufsemotion positiv zu lenken und die Planung umzusetzen.

  1. Umsetzung

Im letzten Phase wird das Geplante umgesetzt. Wände werden gestrichen, Bodenbelag verlegt, Vorhänge genäht, Möbel gebaut und beim Kunden montiert. Die Gewerke werden koordiniert, damit alles reibungslos abläuft. Ich schaue, dass die Konzepte wie geplant umgesetzt werden können, auch wenn eine Frage kommt oder spontan eine neue Idee entwickelt wird.

Raum-Veränderungen begleiten

Meine Seminarteilnehmer wie auch ich begleiten Kunden in der Veränderung ihrer Räume. Wir gestalten gemeinsam mit unseren Kunden Räume neu – entweder als Planer, Wohnberater Einrichtungsberater, Inneneinrichter oder als gestaltende Handwerker, wie Schreiner, Raumausstatter, Fliesenleger oder Maler. Wir unterstützen unsere Kunden, wenn ihre Räume individuell verändert, renoviert oder komplett neu gestaltet werden. (Seminarfeedback)

Aus der Kundensicht gedacht

Dienstleistungen oder Dienst am Kunden schaffen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Natürlich kosten diese Gespräche mit den Kunden Zeit. Meiner Erfahrung nach ist diese Zeit aber sehr gut investiert, im Vergleich zu einer Umplanung in der Realisierungsphase oder einer Reklamation zu einem späteren Zeitpunkt.

Zusammenfassung

Mit und für Kunden eine Raumgestaltung zu planen, ist für viele Handwerker eine Herausforderung. Doch mit einem methodischen Vorgehen in fünf Phasen werden Planung und Verkauf der Handwerksleistungen einfach. Individuelle Kundenwünsche zu ermitteln und in der Planung einzubauen, gelingt ganz leicht. Denn ein Leitfaden, der die Kundengespräche und die Kundenreise begleitet, gibt dem Kunden und dem Planer die Sicherheit, alle relevanten Aspekte zu berücksichtigen. So wird die Kundenreise als Geschäftskonzept zum Erfolgsmodel.

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Bildnachweis:

Beratungsgespräch: Fotolia_101563470_S #101563470 | © V&P Photo Studio

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